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Einkaufshelfer für Menschen in Not


250 Gramm Butter, 1 kg Brot, 2,5 kg Kartoffeln, 3 Flaschen Mineralwasser – so beginnt der lange Einkaufszettel, den kürzlich Walter S. aus Laufen dem ehrenamtlichen Helfer Karl-Ole Wendtner übergab. Letztlich entstand daraus ein Einkauf, der zwei große Taschen füllte, denn schließlich war Walter S. seit knapp einer Woche in Quarantäne an seine Wohnung gefesselt, konnte folglich selbst nicht einkaufen, hat auch keine Angehörigen und Kühlschrank und Vorratsbehälter waren leer.

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In Anbetracht der von der Bayerischen Staatsregierung herausgegebenen Allgemeinverfügung über die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen hat in der Folge das Bayerische Gesundheitsministerium Ratschläge für den Einsatz von Helfenden bei hilfe- und –pflegebedürftigen Menschen herausgeben. 

So ist es selbstverständlich weiterhin möglich, notwendige, haushaltsnahe Dienstleistungen zu erbringen, wobei darauf zu achten ist, dass stets ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten ist. Darüber hinaus können natürlich Versorgungsgänge bzw. –fahrten für Gegenstände des täglichen Bedarfs übernommen werden. Auch die Begleitung zu Arztbesuchen und zur Apotheke ist weiterhin möglich, ebenso die Begleitung bei Spaziergängen oder sonstige Hausbesuche. 

Weiterlesen: Ratschläge für den Einsatz von Helfenden bei hilfe- und –pflegebedürftigen Menschen

Das seit geraumer Zeit grassierende Corona-Virus hält inzwischen auch Deutschland in Atem und erfordert viele einschneidende Maßnahmen, die das tägliche Leben doch stark beeinflussen. Andererseits wird in diesem Zusammenhang auch immer wieder – und zu Recht – eine lebendige Nachbarschaftshilfe gefordert.

Die meisten der verordneten und sinnvollen Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, größere Menschenansammlungen zu vermeiden, um so eine schnelle Ausbreitung des Virus einzudämmen. 

Besonders gefährdet sind, wie bei jeder anderen Krankheitswelle dieser Art auch, ältere Menschen und Menschen, die auf Grund z.B. einer Vorerkrankung über ein geschwächtes Immunsystem verfügen. Diese sollten sich ganz besonders schützen und ihre sozialen Kontakte möglichst einschränken.

Und gerade diese Menschen sind jetzt ganz besonders auf nachbarschaftliche Hilfe angewiesen.

Wir haben uns daher entschlossen, unsere Vermittlung von Nachbarschaftshilfe fortzuführen. Wir werden uns dabei auf die telefonische bzw. elektronische Vermittlung beschränken, nachdem unsere Büros in Freilassing, Bad Reichenhall und Aufham für die sonst übliche, persönliche Beratungstätigkeit geschlossen sind.

Weiterlesen: Aufruf Corona-Virus

Die Büros des Generationenbundes in Bad Reichenhall, Aufham und Freilassing sind derzeit geschlossen – sind jedoch postalisch weiterhin erreichbar

Andererseits wird unsere Vermittlungstätigkeit telefonisch oder elektronisch fortgesetzt (siehe nachfolgender Aufruf), wobei unsere Mitarbeiterinnen wie folgt erreichbar sind:

Marie-Luise Thierauf unter 08656/9894500 - Petra Kraller unter 08656/9834730

 

Der Generationenbund BGL e.V.

Geschäftsstellen: 

Frau Marie-Luise Thierauf:
(Vertretung Bettina Kolbeck)

Tel. 08656-98 94 500

Di  9 – 12 Uhr:
83395 Freilassing
KONTAKT
Obere Feldstr. 6

Mi 9 - 12 Uhr:
83454 Anger-Aufham
Sozialbüro
Hauptstr. 22

Bitte evtl. Termin vereinbaren, da unser Büro manchmal nicht besetzt ist.





Frau Petra Kraller:
(Vertretung Bettina Kolbeck)

Tel. 08656-98 34 730

Mo 14 - 16 Uhr:
83435 Bad Reichenhall, Volkshochschule (Raum 103)
Ägidiplatz 3

 

 

E-Mail: info@generationenbund-bgl.de

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