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Anlässlich des Stehempfangs im Gedankenaustausch der Geschäftsführer Walter Parma von der Seniorengemeinschaft BGL Süd (links) und der 2. Vorsitzender des Generationenbundes Dr. Henner Krauss


Im Anschluss an ein Orgelkonzert in der Evangelischen Stadtkirche, das der stellvertretende Landesmusikdirektor und dortige Kantor Matthias Roth kürzlich für die Mitglieder der Seniorengemeinschaft BGL-Süd und den Generationenbund gegeben hatte, trafen sich diese im nahen Seniorencafe zu einem Stehempfang und zum regen Gedankenaustausch.
Dabei zeigte sich einmal mehr, dass die Leistungen der beiden Seniorengemeinschaften,
die als Vereine organisiert und strukturiert sind, weitgehend identisch sind – beide bieten ja ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe an, und zwar auch für pflegebedürftige Menschen – dass aber auf Grund der geographischen Unterschiede durchaus auch Unterschiede zu Tage treten.

So ist der Bereich der Seniorengemeinschaft BGL-Süd auf die fünf Gemeinden des Berchtesgadener Talkessels eingegrenzt, während vom Generationenbund die Gemeinden von Bayerisch Gmain bis Laufen mit Nachbarschaftshilfe versorgt werden. Dadurch entsteht, neben den viel kürzeren Wegen zu den Hilfesuchenden, vor allem ein deutlich besserer Zusammenhalt innerhalb des Vereins, während zwischen den Gemeinde der Landkreisteile Mitte und Nord doch erheblich weitere Wege zu überwinden sind und sich die Mitglieder z.B. aus Laufen nur selten zu einem Treffen nach Bad Reichenhall begeben werden.
Andererseits arbeiten die Vorstände und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstellen der beiden Vereine durchaus eng und vertrauensvoll zusammen und unterstützen sich gegenseitig mit Ideen und Ratschlägen. Immerhin verfügen beide Seniorengemeinschaften landkreisweit über mehr als zweitausend Mitglieder und werden in diesem Jahr voraussichtlich mehr als 17 000 Stunden an Nachbarschaftshilfe vermitteln.
Diese Nachbarschaftshilfe wird von den ehrenamtlichen Helfern der beiden Vereine geleistet und zwar nur an hilfebedürftige Mitglieder der Vereine, um die Vorgaben der Gemeinnützigkeit zu erfüllen und gleichzeitig den gegenseitigen Versicherungsschutz sicherzustellen. Dabei werden Hilfeleistungen von pflegebedürftigen Menschen, sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen, seit geraumer Zeit besonders stark nachgefragt, nachdem von den Pflegekassen unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten hierfür übernommen werden können.
Allerdings, und dies bereitet beiden Vereinen etwas Sorgen, können bei weitem nicht alle Anforderungen von hilfebedürftigen Menschen erfüllt werden, vor allem dann, wenn es sich um aufwändigere Reinigungsarbeiten handelt. Nähere Auskünfte zu den Hilfeleistungen des Generationenbundes erteilt Petra Kraller unter Tel. 08656/9834730 die auch dazu aufruft, sich als ehrenamtliche(r Helfer/in zu engagieren.

18.10.2022 G. Wolf

Bildhinweis: Anlässlich des Stehempfangs im Gedankenaustausch der Geschäftsführer Walter Parma von der Seniorengemeinschaft BGL Süd (links) und der 2. Vorsitzender des Generationenbundes Dr. Henner Krauss.

 

Der Generationenbund BGL e.V.

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Di 9 – 12 Uhr:
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