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Einkaufshelfer für Menschen in Not


250 Gramm Butter, 1 kg Brot, 2,5 kg Kartoffeln, 3 Flaschen Mineralwasser – so beginnt der lange Einkaufszettel, den kürzlich Walter S. aus Laufen dem ehrenamtlichen Helfer Karl-Ole Wendtner übergab. Letztlich entstand daraus ein Einkauf, der zwei große Taschen füllte, denn schließlich war Walter S. seit knapp einer Woche in Quarantäne an seine Wohnung gefesselt, konnte folglich selbst nicht einkaufen, hat auch keine Angehörigen und Kühlschrank und Vorratsbehälter waren leer.

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In Anbetracht der von der Bayerischen Staatsregierung herausgegebenen Allgemeinverfügung über die vorläufigen Ausgangsbeschränkungen hat in der Folge das Bayerische Gesundheitsministerium Ratschläge für den Einsatz von Helfenden bei hilfe- und –pflegebedürftigen Menschen herausgeben. 

So ist es selbstverständlich weiterhin möglich, notwendige, haushaltsnahe Dienstleistungen zu erbringen, wobei darauf zu achten ist, dass stets ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten ist. Darüber hinaus können natürlich Versorgungsgänge bzw. –fahrten für Gegenstände des täglichen Bedarfs übernommen werden. Auch die Begleitung zu Arztbesuchen und zur Apotheke ist weiterhin möglich, ebenso die Begleitung bei Spaziergängen oder sonstige Hausbesuche. 

Weiterlesen: Ratschläge für den Einsatz von Helfenden bei hilfe- und –pflegebedürftigen Menschen

Sie ermunterten die zahlreichen Teilnehmer des Helfertreffens, sich durch die Teilnahme an entsprechenden Schulungskursen für den Einsatz bei pflegebedürftigen Menschen zu qualifizieren, von rechts Caroline Puhlmann vom Landratsamt sowie Sabine Fischer (sitzend), die für die Supervision in Hauswirtschaft verantwortlich ist.


Die Anzahl der Menschen, die insbesondere auf Grund ihres Alters auf Hilfe angewiesen sind, steigt ständig an; die Anzahl der Menschen, die solche Hilfe leisten können und wollen, stagniert jedoch seit geraumer Zeit. Die Schere zwischen Hilfesuchenden und Helfern wird daher ständig größer, so Dr. Dr. Thomas Dietl als 1. Vorsitzender bei seiner Begrüßung der Teilnehmer anlässlich des Helfertreffens des Generationenbundes im Seniorenheim St. Laurentius in Piding.

Weiterlesen: Helfertreffen des Generationenbundes in Piding, November 2019

Vollbesetzt war der Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing beim Helfertreffen des Generationenbundes Frau Schmalfuß, schon etwas über Mitte achtzig, kann ihren Haushalt in Freilassing zwar noch ganz gut versorgen, wenn es aber um den wöchentlichen Einkauf geht, dann benötigt sie Hilfe. Schließlich kann sie nicht mehr schwer tragen, ein Auto fährt sie auch nicht mehr, seit ihr Sehvermögen nachgelassen hat und zum nächsten Supermarkt ist es schon ein ganzes Stück hin, während sie den kleinen täglichen Einkauf um die Ecke schon noch selbst schafft.

Weiterlesen: Helfertreffen in Freilassing - August 2019

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