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Vollbesetzt war der Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing beim Helfertreffen des Generationenbundes Frau Schmalfuß, schon etwas über Mitte achtzig, kann ihren Haushalt in Freilassing zwar noch ganz gut versorgen, wenn es aber um den wöchentlichen Einkauf geht, dann benötigt sie Hilfe. Schließlich kann sie nicht mehr schwer tragen, ein Auto fährt sie auch nicht mehr, seit ihr Sehvermögen nachgelassen hat und zum nächsten Supermarkt ist es schon ein ganzes Stück hin, während sie den kleinen täglichen Einkauf um die Ecke schon noch selbst schafft.

Seit ihrem Anruf beim Generationenbund vor einigen Monaten ist dies nun anders. Dieser vermittelte ihr, nachdem sich im Hause selbst keine Hilfe gefunden hatte, Frau Hegebart aus Ainring, die, obwohl selbst bereits etwas über siebzig, mir ihr seitdem einmal wöchentlich zum Einkaufen unterwegs ist. Und bei dieser Einkaufshilfe ist es nicht geblieben. Die beiden Damen haben sich etwas näher kennengelernt, verstehen sich gut und trinken dann, nach dem Einkauf, gerne gemeinsam eine Tasse Kaffee und plaudern ein Stündchen. Und wenn im Haushalt mal was ganz besonderes anliegt, ist Frau Hegebart auch zur Stelle und hilft bereitwillig mit.
Solche und ähnliche kleine Geschichten standen im Mittelpunkt des Helfertreffens, zu dem der Generationenbund kürzlich in den Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing eingeladen hatte. Bei seiner kurzen Begrüßung stellte dessen 1. Vorsitzender Dr. Thomas Dietl fest, dass es ohne diese gelebte Nachbarschaftshilfe für viele der älteren Menschen nur noch schwer möglich wäre, in ihren eigenen vier Wänden zu verbleiben. Er dankte daher ganz besonders denen, die diese Nachbarschaftshilfe leisten, wobei sich im mittleren und nördlichen Landkreis immerhin etwa 180 Helfer und Helferinnen hierzu bereit erklärt haben.

Birgit Spangenberg erläuterte ihre neue Aufgabe als Seniorenbeirätin in Bad Reichenhall

Einer dieser Nachbarschaftshelferinnen, Frau Birgit Spangenberg, aus Bad Reichenhall, wurde in der Zwischenzeit von der Stadt die Funktion der Seniorenbeirätin übertragen, die sie nun, neben ihrer hauptamtlichen Tätigkeit bei der Stadtverwaltung, ehrenamtlich ausübt. Sie nahm die Gelegenheit wahr und stellte sich und ihre neue Funktion vor, die im wesentlichen darin besteht, ältere Menschen im Umgang mit Behörden zu beraten, Anträge für sie auszufüllen und weiterzuleiten, Patientenverfügungen und Betreuungsvollmachten vorzubereiten, Rat und Hilfe bei Alltagsproblemen anzubieten sowie gelegentlich seniorenbezogene Veranstaltungen vorzubereiten.
Nachdem der Generationenbund bereits vor geraumer Zeit den Einsatz moderner Medien in der Hilfevermittlung eingeführt hatte, war es in den letzten Monaten um dieses Thema etwas ruhig geworden. Daher ging der 3. Vorsitzende Günter Wolf abschließend nochmals auf dessen praktische Umsetzung ein und bot an, alle Helfern, die an der elektronischen Hilfevermittlung interessiert sind, nochmals eingehend und auch ganz individuell im Umgang mit der dafür eigens geschaffenen App zu schulen. Zu diesem Zwecke werden in den folgenden Wochen im Kontakt in Freilassing eigene Schulungsstunden angeboten, bei denen eine kompetente Fachkraft für alle Fragen rund um die App zur Verfügung steht.
Nach so viel Begrüßung und Information war es nun an der Zeit, sich dem Erfahrungsaustausch zwischen den Damen der Geschäftsstelle und den Helfern und Helferinnen zu widmen und die vom Globus-Einkaufmarkt gespendete Brotzeit zu genießen.
 
09.08.2019 G. Wolf
 
Bildhinweise:
 
(Foto eins) Vollbesetzt war der Pfarrsaal St. Rupert in Freilassing beim Helfertreffen des Generationenbundes
 
(Foto zwei) Birgit Spangenberg erläuterte ihre neue Aufgabe als Seniorenbeirätin in Bad Reichenhall und wies auf ihre regelmäßigen Sprechstunden im Neuen Rathaus jeden Mittwoch von 16.30 Uhr bis 18.30 Uhr - Erdgeschoss Zimmer fünf, barrierefrei erreichbar – hin. Im Hintergrund der 2. Vorsitzende des Generationenbundes Dr. Henner Kraus, der erfreut feststellen konnte, dass die  Funktion der Seniorenbeirätin in Bad Reichenhall jetzt wieder mit Leben erfüllt wird.  
 

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