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Die Vorstandschaft des Generationenbundes BGL; v. l.: Peter Adamek, der neue 2. Kassenprüfer, Markus Goebel, 1. Kassenprüfer, Dr. Henner Kraus, 2. Vorsitzender, Inge Hartmann, 1. Schriftführerin, Maria Heß, 1. Kassierin, Marie-Luise Thierauf, Geschäftsstellenleiterin, Willi Winkler, 2. Schriftführer, Günter Wolf, 3. Vorsitzender, Ursula Hillebrand, Büro Bad Reichenhall und, Dr. Dr. Thomas Dietl, 1. Vorsitzender.

Oft scheint es in unserer schnelllebigen Welt, als ob es außerhalb der unmittelbaren Familie kaum noch Verbindungen gäbe, zwischen jungen Menschen und älteren, oder zwischen Hilfsbedürftigen und potentiellen Helfern. Eine Organisation die diesem Zwiespalt entgegenwirkt, ist der Generationenbund, der auch im BGL vertreten ist. Wie neulich, bei der Jahreshauptversammlung des Vereins im Rathaussaal Freilassing deutlich wurde, ist dieser gemeinnützige Verein bemüht, unter dem Motto; „Miteinander – Füreinander“, als Vermittler zwischen Jung und Alt, Hilfsbedürftigen und Helfern zu agieren. Dazu hat der Verein Anlaufstellen in Anger und Bad Reichenhall eingerichtet, die diese Verbindungen herstellen.

Die Vorstandschaft des Generationenbundes BGL; v. l.: Peter Adamek, der neue 2. Kassenprüfer, Markus Goebel, 1. Kassenprüfer, Dr. Henner Kraus, 2. Vorsitzender, Inge Hartmann, 1. Schriftführerin, Maria Heß, 1. Kassierin, Marie-Luise Thierauf, Geschäftsstellenleiterin, Willi Winkler, 2. Schriftführer, Günter Wolf, 3. Vorsitzender, Ursula Hillebrand, Büro Bad Reichenhall und, Dr. Dr. Thomas Dietl, 1. Vorsitzender
Der 1. Vorsitzende, Dr. Dr. Thomas Dietl, dankte Bürgermeister Josef Flatscher für die Erlaubnis den Saal wieder für die Versammlung benutzen zu dürfen. Außer Bürgermeister Flatscher konnte Dietl auch den 2. Bürgermeister von Teisendorf, Norbert Schader, Bürgermeister Sylvester Enzinger von Anger, sowie mehrere Stadt- und Gemeinderäte aus den umliegenden Gemeinden willkommen heißen. Dr. Dr. Dietl begrüßte auch die Mitglieder der Vorstandschaft des Vereins. Der Vorstand drückte gleich zu Beginn der Versammlung seine Freude darüber aus, dass die Mitgliederzahl auf jetzt über 600 gesteigert werden konnte.
Nach der Begrüßung kam als Erster Bürgermeister Flatscher zu Wort. Flatscher zeigte sich erfreut über die Anzahl der Bürgermeister und Gemeinderäte, die zur Versammlung gekommen waren. Im Namen Aller meinte er, er wisse sie seien alle gerne gekommen, um ihre Unterstützung für den Generationenbund zu zeigen. Flatscher versprach auch, nach den vom Land gewährten Zuschüssen, die 2020 auslaufen würden, den Fortbestand des Vereins durch die Kommunen zu sichern. Der Verein sei es wert gefördert zu werden, sagte der Bürgermeister. Die Arbeit des Vereins könne nicht hoch genug eingeschätzt und anerkannt werden. Sie gebe ein gutes Gefühl für die Gesellschaft, halte sie zusammen und zeige wie viel Engagement es noch gebe.
Einer der Vorstände aus dem Generationenbund des südlichen Landkreises, Walter Parma, sagte in einem Grußwort, die Zusammenarbeit zwischen den Teilen des Bundes im Landkreis erweise sich als sehr gut. Es werde danach getrachtet, diese Zusammenarbeit noch weiter auszubauen und dadurch Synergie-Effekte zu erzielen. Es sollte nicht vergessen werden, hinter der Hilfe, die der Verein leiste, stünden Menschen, die dazu bereit seien. Es seien diese Menschen, die die Gründung des Vereins so wertvoll machten. Insgesamt habe der Verein jetzt mehr als 1200 Mitglieder im gesamten Landkreis, worauf der Generationenbund stolz sein könne, sagte Parma abschließend.

Der 1. Vorsitzende des Generationenbundes BGL, Dr. Dr. Thomas Dietl, konnte die Montessori Schule Freilassing als neues Mitglied willkommen heißen. Als Vertreterinnen der Schule waren Dr. Kirsten Sander (M.) und Tina Wedlarz gekommen

Auch D. Dr. Dietl lobte die Zusammenarbeit zwischen den nördlichen und südlichen Teilen des Bundes im Landkreis. Der Vorstand zählte in einer Rückschau auf das vergangene Jahr verschiedene Projekte des Vereins auf, wie den Praxisunterricht mit Gärtnern, technisches Basteln, Handarbeiten und ähnlichem. Der Verein würde auch Veranstaltungen, Mitte Juli, im Rahmen einzelner Projekte, mit Referenten und Lehrern über verschiedene Themen machen. Darunter seien Berichte über Auslanderfahrungen, Kommunikationstraining zwischen Generationen, Geschichten von Zeitzeugen über historische Begebenheiten und vieles 
mehr. Sehr erfreut zeigte sich der Vorstand die Montessori Schule als neues Mitglied begrüßen zu können. Diesbezüglich überreichte er Blumen an zwei Vertreterinnen der Schule, Dr. Kerstin Sandler und Tina Wedlarz. Mitgliedschaften wie diese zeigten, es gebe noch junge Leute, die sich für Hilfsbedürftige engagierten, sagte der Vorsitzende.
Leider müsse er aber berichten, die Mitgliederwerbung bei Firmen habe nicht den gewünschten Erfolg gezeigt. Nichtsdestoweniger habe der Verein an mehreren Veranstaltungen, wie dem Herbstfest in Bad Reichenhall und der Adventfeier in Freilassing teilgenommen, um sein Bestehen und Wirken der Öffentlichkeit zu zeigen und zu steigern. Diese und weitere lokale Mitgliedertreffen mit Vorträgen in Bad Reichenhall, Teisendorf und Anger, seien von Inge Hartmann organisiert worden. Ein weiteres Projekt sei die „Demokratiewoche“ in Freilassing gewesen, bei der zwei Frauen über ihre Fluchterlebnisse berichteten. Der Verein habe auch Ausbildungen für qualifizierte Haushaltshilfen und Begleiter von Dementen veranstaltet. Es sei zudem mit der Umstellung der Unterstützung durch die Kommunen begonnen worden.
Der 3. Vorsitzende des Vereins, Günter Wolf, den Dr. Dr. Dietl als zuständig für alles Lästige und „Mädchen für Alles“ im Verein bezeichnete, fügte danach weitere Einzelheiten und Statistiken zum Bericht des 1. Vorsitzenden hinzu.
Der ausführliche Kassenbericht und die Kassenführung der Schatzmeisterin Maria Heß wurden von Kassenprüfer Markus Goebel als sehr akkurat und übersichtlich gelobt. Goebel schlug folgedessen die Entlastung der Vorstandschaft vor, die von den Mitgliedern prompt und einstimmig gewährt wurde.

Sehr erfreut nahm der 1. Vorsitzende des Generationenbundes BGL, Dr. Dr. Thomas Dietl (2.v.l.), die Spende der Schreinerei Kendler über € 500, die Sissy Lang (l.) überbracht hatte entgegen. Mit auf dem Bild, die Kassierin des Vereins, Maria Heß und der 3. Vorsitzende, Günter Wolf.

Wegen dem Ausscheiden des 2. Kassenprüfers des Vereins, Michael Schweiger, musste ein Nachfolger gewählt werden. Peter Adamek hatte sich für den Posten schon vorab zur Verfügung gestellt und wurde auch einstimmig als neuer 2. Kassenprüfer berufen.
Sehr erfreut zeigte sich der Vorsitzende über eine Spende von 500 Euro von der Schreinerei Kendler, die von Sissy Lang überbracht wurde. Das sei sehr großzügig, meinte der Vorsitzende und werde dementsprechend gewürdigt.
Abschließend zur Versammlung berichteten Marie-Luise Thierauf und Ursula Hillebrand über ihre Erfahrungen als Vermittlerinnen in den Büros des Bundes. Sie erzählten von Fällen, bei denen es sich als schwierig erwies, in spezifischen Fällen geeignete Helfer zu vermitteln, aber generell könnten immer Hilfesuchende und Helfer zusammengeführt werden, beteuerten Beide. Die Fälle, die sie beschrieben, reichten von Leuten, die Aufpasser für eine Katze suchten, während sie in Urlaub seien, bis zu Leuten, die nach Schlaganfällen, oder anderen schweren Erkrankungen, jemand brauchten, der Einkäufe machen könnte, oder sie zu ihrem Doktor fahren würde. Viel gefragt seien auch temporäre Haushaltshilfen, wie für Rasenmähen, oder als Vorleser und Gesprächspartner.
Die Bedürfnisse und Themen der Hilfesuchenden seien fast endlos und gäben auch den Helfern viele Chancen zu lernen und Erfahrungen zu machen, die ihnen ansonsten entgehen würden. So seien es Beide, sowohl die Hilfesuchenden, als auch die Helfer, die durch den Generationenbund einen Nutzen haben.
Dr. Dr. Dietl schloss die Versammlung mit guten Wünschen für alle, die sich für den Generationenbund engagieren und versuchen Hilfesuchende und Helfer aus verschiedenen Generationen erfolgreich zusammenzuführen.
 
Zu den Bildern:
 
Bild 1: Die Vorstandschaft des Generationenbundes BGL; v. l.: Peter Adamek, der neue 2. Kassenprüfer, Markus Goebel, 1. Kassenprüfer, Dr. Henner Kraus, 2. Vorsitzender, Inge Hartmann, 1. Schriftführerin, Maria Heß, 1. Kassierin, Marie-Luise Thierauf, Geschäftsstellenleiterin, Willi Winkler, 2. Schriftführer, Günter Wolf, 3. Vorsitzender, Ursula Hillebrand, Büro Bad Reichenhall und, Dr. Dr. Thomas Dietl, 1. Vorsitzender.
Bild 2: Der 1. Vorsitzende des Generationenbundes BGL, Dr. Dr. Thomas Dietl, konnte die Montessori Schule Freilassing als neues Mitglied willkommen heißen. Als Vertreterinnen der Schule waren Dr. Kirsten Sander (M.) und Tina Wedlarz gekommen.
Bild 3: Sehr erfreut nahm der 1. Vorsitzende des Generationenbundes BGL, Dr. Dr. Thomas Dietl (2.v.l.), die Spende der Schreinerei Kendler über € 500, die Sissy Lang (l.) überbracht hatte entgegen. Mit auf dem Bild, die Kassierin des Vereins, Maria Heß und der 3. Vorsitzende, Günter Wolf.
 
Fotos: Alois Albrecht
 
 
 
 
 
 

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