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Helfertreffen in PidingHilfe, Nachbarschaftshilfe lebt von den Helfern – unter diesem Motto hatte der Generationenbund kürzlich seine Helfer und Helferinnen zu einem Helfertreffen in das Altenwohnheim St. Laurentius in Piding eingeladen. Immerhin sind es im mittleren und nördlichen Landkreis etwa 180 Helfer und Helferinnen, die sich darum kümmern, dass den insgesamt mehr als 850 Mitgliedern Hilfe im Sinne von Nachbarschaftshilfe immer dann zur Verfügung steht, wenn Hilfe benötigt wird.

So war es auch Dr. Thomas Dietl, dem 1. Vorsitzenden des Generationenbundes, vorbehalten, sich bei allen ganz herzlich zu bedanken, die sich in diese Nachbarschaftshilfe einbringen und es damit vor allem ermöglichen, dass ältere Menschen, auch dann, wenn die eigenen Kräfte schwinden, länger zu Hause in der gewohnten Umgebung bleiben können. Er konnte aber auch erfreut feststellen, dass es nahezu in jedem Fall gelingt, für notwendige Hilfeleistungen auch Freiwillige zu finden, die diese Hilfeleistungen dann ehrenamtlich erbringen. 

Dabei reichen, so Dr. Dietl, die Hilfswünsche von der Begleitung zum Einkauf oder zum Arzt, über die Zubereitung von Essen, die Versorgung der Wäsche, über kleinere Handwerkerleistungen, die Hilfe im Garten, die zweitweise Betreuung von Haustieren bis hin zu Hilfe im Haushalt und bei jüngeren Familien zur fallweisen Betreuung von Kindern. Zunehmend schwierig ist es allerdings, Freiwillige dafür zu begeistern, die in vielen Haushalten anfallenden Reinigungsarbeiten, und hier vor allem die typischen Putzarbeiten im Haushalt, zu übernehmen. Obwohl hierfür eine erhöhte ehrenamtliche Entschädigung gezahlt wird, gelingt es nur selten, für diese Arbeiten geeignete Kräfte zu finden.

Dr. Dietl war es aber auch vorbehalten, sich bei der Leitung des Altenwohnheims St. Laurentius dafür zu bedanken, dass diese nicht nur den dortigen Speiseraum für das Treffen zur Verfügung gestellt hatte sondern auch reichlich für Speisen und Getränke für die Teilnehmer sorgten.

Neben viel Zeit für Unterhaltung und Austausch zwischen den Helfern und Helferinnen durfte natürlich auch ein kurzer Ausblick auf die anstehenden Aktivitäten des Generationenbundes nicht fehlen. So konnte der 3. Vorsitzende Günter Wolf neben einem Hinweis auf die Möglichkeit des Erwerbs einer Ehrenamtskarte berichten, dass der seit langem angestrebte Einsatz von modernen Medien bei der Vermittlung von Nachbarschaftshilfe unmittelbar bevorsteht, wobei die Nutzung dieser Medien, also von Laptop, Tablet oder Smartphon, absolut freiwillig ist und vor allem vorrangig bei den Helfern und Helferinnen zum Einsatz kommen wird. Allerdings, so Wolf, kann selbstverständlich auch die Anforderung von Hilfeleistungen beim Generationenbund künftig elektronisch erfolgen. 

Allerdings ist mit der schrittweisen Einführung der Elektronik bei der Hilfevermittlung das Projekt „moderne Medien in der Seniorenarbeit“ noch nicht abgeschlossen. Derzeit wird eine soziale App erarbeitet, mittels derer sich dann alle Mitglieder der beiden Seniorengemeinschaften im Landkreis austauschen können. Er könne sich, so Wolf weiter, vorstellen, dass auf diese Weise künftig eine Tauschbörse entsteht, dass sich Menschen zusammenfinden, um gemeinsam etwas zu unternehmen, zu reisen, Ausflüge zu machen oder ähnliches mehr, dass sich aber auch Interessengruppen zusammenfinden, um gemeinsam Karten zu spielen, zu kegeln, Sammlungen zu ergänzen und Meinungen auszutauschen. 

Kurz vor der Einführung durch den Generationenbund steht nach den Worten des 3. Vorsitzenden nach einer langen Vorlaufzeit jetzt aber auch das Projekt „Wunschgroßeltern“, das dazu beitragen soll, dass die Generationen wieder besser zusammenfinden, dass Großeltern auch dann wieder Kontakt zu Kindern bekommen, wenn die eigenen Enkel weit entfernt wohnen und dass junge Familien eine stabile Hilfe bei der Betreuung der Kinder finden und die Kinder eine weitere Bezugsperson sowie Kontakt zur älteren Generation und deren Lebenserfahrung erhalten.     

           

23.05.2019 G. Wolf   

 

Bildhinweis: Freuten sich über den reichlichen Zuspruch beim Buffet mit Leberkäs, Kartoffelsalat und Brezen, von links Marita Hämmerlein, die Leiterin des Altenwohnheims St. Laurentius in Piding, Günter Wolf als 3. und Dr. Thomas Dietl als 1. Vorsitzender des Generationenbundes sowie dazwischen Beatrice Mager und Doris Hans vom Küchenteam des Wohnheims.    

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